Um unsere Kosten zu senken und wettbewerbsfähig zu bleiben,
arbeiten wir beständig daran, Verluste aller Art zu reduzieren. Dabei
hilft uns das ganzheitliche Managementkonzept TPM, das heute oft mit
„Total Production Management“ übersetzt wird und in vielen
erfolgreichen Unternehmen zum Einsatz kommt.
Es ist das weltweit
wohl am meisten verbreitete System und wird schon seit Jahrzehnten
nicht nur in seinem Ursprungsland Japan praktiziert. In Europa begannen
die ersten Unternehmen Anfang der 90er Jahre mit der Einführung von TPM.
Die Ursprünge von TPM
In den USA entstand zunächst die Idee, mit TPM verschiedene Instandhaltungskonzepte zu vereinen. Dieser Grundsatz wurde in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts in Japan vom JIPM (Japan Institute of Plant Maintenance) aufgenommen und weiterentwickelt. Das Kürzel TPM stand ursprünglich für „Total Productive Maintenance“. Im Fokus des Konzeptes standen die Maschinen und Anlagen mit dem Ziel, die Anlagenverfügbarkeit zu erhöhen und Qualitätsdefizite und ungeplante Stillstände zu verhindern, um u.a. die Philosophie der „Just-in-time“-Produktion realisieren zu können.
Ab Mitte der 80er Jahre wurde aus dem ursprünglichen Instandhaltungskonzept ein ganzheitliches Managementkonzept. Die Aktivitäten finden unter Beteiligung aller Mitarbeiter und aller Abteilungen eines Unternehmens statt, wobei möglichst das Kreativitätspotenzial der Gruppe genutzt wird.